Gelebte Philosophie Teil 2
Veranstaltung und Gesprächskreis


Die Vortragreihe „Gelebte Philosophie“ beschäftigt sich mit Themen, die für die persönliche Lebensführung von Bedeutung sind. In Form einer Übersicht werden in verständlicher Weise wichtige Begriffe vorgestellt und diskutiert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Veranstaltungsreihe umfasst 6 Abende.

Die Vorträge hierfür finden jeweils Freitag um 19.00 Uhr im Caritas Pirkheimerhaus, Königstraße 64 statt. Behandelt werden:


Welterkenntnis
Termin: 16. März
Es geht um den Aufbau, die Struktur, das Aussehen und das Wesen der wirklichen Welt.

 

Die wirkliche Welt ist eine Welt, wie sie unabhängig vom menschlichen Wahrnehmen existiert. Sie ist damit verschieden von der Erscheinungswelt, wie sie von unseren Sinnen konstruiert wird.
Einführende Literatur:


Rationalität
Termin: 13. April
Um sich in dieser Welt orientieren und zurecht finden zu können, benötigt man Wissen über diese Welt. Es werden die Leistungsfähigkeit und die Leistungsgrenzen des rationalen Denkens untersucht.
Einführende Literatur:


Was ist Kunst?
Termin: 11. Mai
„Kunst ist, was wir machen“ (Christo)   „Alles ist Kunst“ (Robert Rauschenberg)
Die beiden Zitate zeigen, dass der Begriff der Kunst inflationär geworden ist. Es soll untersucht werden, in wie weit ein inhaltlich gefüllter Begriff der Kunst noch möglich ist.
Einführende Literatur:


Die Kunst der Kunstbetrachtung

Termin: 25. Mai
Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Kunstwerken darf nicht bei einer äußeren Werkbeschreibung oder einer Diskussion kunsthistorischer Fragen stehenbleiben.
Ein Kunstwerk enthält immer auch eine Aufforderung zur persönlichen Stellungnahme.
Einführende Literatur:

Verantwortung
Termin: 15. Juni
Das verantwortliche Handeln auf Grund einer eigenen Entscheidung hat zwei Voraussetzungen: Eine eigene Wertordnung in Bezug auf die Ziele, die durch das Handeln erreicht werden sollen und die sich auf das Wohl des Abhängigen richten.
Das Sachwissen über die Gesetzmäßigkeiten der Welt, das es gestattet, die geeigneten Mittel zur Erreichung des angestrebten Ziels auszuwählen.
Einführende Literatur:

Gewissen
Termin: 6. Juli
Referent P. Ludwig Schuhmann SJ
Sich auf das eigene Gewissen zu berufen, hat durch die bedeutsamen bioethischen Fragestellungen unserer Zeit ‚große Konjunktur‘. Wie viel vom Gewissen als der „Stimme Gottes im Menschen“ ist dabei noch vorhanden?
Einführende Literatur:

  • Gründel, Johannes (Herausgeber): Das Gewissen. Subjektive Willkür oder oberste Norm?; Patmos Verlag 1990; Schriften der Kath. Akademie in Bayern