Gelebte Philosophie
Veranstaltung und Gesprächskreis

Quantenmechanik

Die Veranstaltungsreihe "Gelebte" Philosophie" beschäftigt sich mit Fragen, die für die persönliche Lebensführung von Bedeutung sind. Sie besteht aus Vorträgen und einem Gesprächskreis. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Vorträge behandeln in verständlicher Weise wichtige Begriffe und grundlegende Einsichten.

Zusätzlich zu der Vortragreihe gibt es im Gesprächskreis die Möglichkeit, in ausführlicher Weise die im Vortrag dargestellten Gesichtspunkte zu diskutieren. Hierbei sollen besonders persönliche Überzeugungen und Erfahrungen zur Sprache kommen.

 

Die Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und dem Gesprächskreis finden im Caritas Pirkheimerhaus, Königstraße 64 statt.
Die Termine sind bei den einzelnen Veranstaltungen angegeben. 

Was ist es, was die Welt im Innersten zusammen hält?

Die Physik der Gegenwart entwickelt Modelle, die auf diese Frage eine Antwort zu geben versuchen. Hierbei stellt sich heraus, dass hierbei das menschliche Anschauungsvermögen versagt. Nur abstrakte, mathematische Theorien sind in der Lage, die Abläufe im Allerkleinsten und Allergrößten angemessen zu beschreiben.

In der  Veranstaltungsreihe "Gelebte Philosophie"  werden die Erkenntnisse der gegenwärtigen Physik vorgestellt und erklärt. Hierbei wird insbesondere geprüft, in wie weit diese Ergebnisse Einfluss auf Philosophie und Theologie haben.

Im kommenden Halbjahr werden die folgenden Themen zur Quantenmechanik behandelt:

  • Quantenmechanik und Esoterik
  • Zufall und Wahrscheinlichkeit
  • Die Grundlagen der Quantenmechanik
  • Die Schrödingergleichung und ihre Deutungen

Themen und Termine

Quantenmechanik und Esoterik

Vortrag am Mittwoch, 24.09.2014, 19 Uhr
Gesprächskreis zum Vortrag: Freitag, 26.09.2014, 10 Uhr

Die Esoterik glaubt, aus den Ergebnissen der Quantenmechanik Einsichten ableiten zu können, die sich nicht rechtfertigen lassen. Es ist die Aufgabe zu zeigen, welche Aussagen die Quantenmechanik wirklich macht und welche Aussagen sich damit nicht begründen lassen.

 

Zufall und Wahrscheinlichkeit

Vortrag am Mittwoch, 22.10.2014, 19 Uhr
Gesprächskreis zum Vortrag am Freitag, 24.10.2014, 10 Uhr

Was ist Zufall?
Gibt es den Zufall wirklich?
Hat sich die Welt durch Zufall so entwickelt, wie sie sich zurzeit darstellt?
Der Zufall hat in der Quantenmechanik große Bedeutung. Aus diesem Grund ist eine sorgfältige, sprachliche Analyse dieses Begriffes erforderlich.

 

Der Doppelspaltversuch

Vortrag am Mittwoch, 19.11.2014, 19 Uhr
Gesprächskreis zum Vortrag am Freitag, 21.11.2014, 10 Uhr

Der Doppelspaltversuch zeigt in überzeugender Weise, dass Licht aus Korpuskeln, den sogenannten Lichtquanten besteht. Diese Lichtquanten besitzen jedoch zugleich auch Eigenschaften, wie man sie von der Wellenausbreitung her kennt. Diese sogenannte Komplementarität kann mit dem mathematischen Formalismus der Quantenmechanik eindeutig beschrieben werden.

 

Die Schrödingergleichung

Vortrag am Mittwoch, 10.12.2014, 19 Uhr
Gesprächskreis zum Vortrag am Freitag, 12.12.2014, 10 Uhr

Die Schrödingergleichung beschreibt, wie sich ein zukünftiger quantenmechanischer Zustand streng deterministisch aus einem vorhergehenden quantenmechanischen Zustand entwickelt. Die Zustandsbeschreibung mit Hilfe der Schrödingergleichung bestimmt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein quantenmechanisches Teilchen zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort befindet.

 

Die Deutungen der Schrödingergleichung

Vortrag am Mittwoch, 28.01.2015, 19 Uhr
Gesprächskreis zum Vortrag am Freitag, 30.01.2015, 10 Uhr

So eindeutig und mathematisch nachvollziehbar die Aussagen der Quantenmechanik im Allgemeinen und der Schrödingergleichung im Besonderen auch sein mögen, so wenig ist klar, wie diese Aussagen zu deuten sind. An Hand des von Schrödinger vorgestellten Beispiels einer Katze werden die unterschiedlichen Interpretationen verglichen.

 

Heisenbergs Unschärferelation und das Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon

Vortrag am Mittwoch, 25.02.2015, 19 Uhr
Gesprächskreis zum Vortrag am Freitag, 27.02.2015, 10 Uhr

Heisenbergs Unschärferelation besagt, dass in der Quantenmechanik zwei komplementäre Eigenschaften eines quantenmechanischen Objekts nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Das bekannteste Beispiel für ein Paar solcher Eigenschaften sind Ort und Impuls. Das Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon zeigt beispielhaft, dass die Quantenmechanik gegen die Annahme der Lokalität verstößt, die eine der Grundannahmen der klassischen Physik ist.