Gelebte Philosophie
Veranstaltung und Gesprächskreis

Was ist Wahrheit?

Die Veranstaltungsreihe "Gelebte" Philosophie" beschäftigt sich mit Fragen, die für die persönliche Lebensführung von Bedeutung sind. Sie besteht aus Vorträgen und einem Gesprächskreis. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Vorträge behandeln in verständlicher Weise wichtige Begriffe und grundlegende Einsichten.

Zusätzlich zu der Vortragreihe gibt es im Gesprächskreis die Möglichkeit, in ausführlicher Weise die im Vortrag dargestellten Gesichtspunkte zu diskutieren. Hierbei sollen besonders persönliche Überzeugungen und Erfahrungen zur Sprache kommen.

Die Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und dem Gesprächskreis finden im Caritas Pirkheimerhaus, Königstraße 64 statt.
Die Termine sind bei den einzelnen Veranstaltungen angegeben.

 

"Was ist Wahrheit?"

Es ist eine uralte, doch hochaktuelle Frage, die Pilatus an Jesus richtet (Joh 18,38). Für Pilatus scheint Wahrheit ein Truggebilde, an das nur Kinder und Narren glauben. Als Politiker kümmert er sich nicht um Wahrheit. Er ist für Ordnung zuständig.

Gibt es Wahrheit überhaupt? Und wenn es sie gibt: Wie kann man sie erkennen? Was ist der Grund für den Irrtum, auf welche Weise kommt er zustande? Wodurch unterscheidet sich Wahrheit von Aberglauben? Was vermag rationale Erkenntnis und wo liegen ihre Grenzen? Was kann man wissen und was muss man glauben?

Diese Fragen sollen in gemeinsamem Gespräch diskutiert werden.

 

Themen und Termine

Vortrag Mittwoch 07.10.2015 um 19.00 Uhr
Was ist Wahrheit

Das Wort "Wahrheit" und das damit verbundene Adjektiv "wahr" haben in der Umgangssprache eine unterschiedliche, oftmals schillernde Bedeutung. Wenn man sich ernsthaft mit Wahrheit auseinandersetzen will, kommt man um die mühsame und nicht immer beliebte Begriffsdefinition nicht herum.

Gesprächskreis Freitag 09.10.2015 um 10.00 Uhr
"Glauben an" und "glauben, dass"


Vortrag Mittwoch 28.10.2015 um 10.00 Uhr
Über den Irrtum

Ein Irrtum ist immer eine falsche Vorstellung von der Wirklichkeit.
Nur ein objektives und wahres Bild der Wirklichkeit verspricht dem Handeln Erfolg. Die Wirklichkeit ist allemal härter als die Vorstellungen von ihr, und wenn diese Vorstellungen falsch sind, wird man scheitern.

Gesprächskreis Freitag 30.12.2015 um 10.00 Uhr
Irrtum und Aberglaube


Vortrag Mittwoch 18.11.2015 10.00 Uhr
Rationale Welterkenntnis

Wenn man sich in dieser Welt handelnd zurechtfinden will, benötigt man vor allem den kühlen Kopf. Es ist das rationale Denken, das innerweltliches, nachprüfbares Wissen vermitteln kann. Auf diese Weise werden Willkür, Skepsis und Aberglauben unmöglich gemacht.

Gesprächskreis Freitag 20.11.2015 um 10.00 Uhr
Die postmoderne Relativität


Vortrag Mittwoch 02.12.2015 um 19.00Uhr
Verstehen

Verstehen bedeutet das Nachvollziehen von Sachverhalten und von Abläufen in der realen Welt im eigenen Bewusstsein. Hierzu gehören auch die Handlungsweisen und Lebensäußerungen von Menschen. Man fragt nach dem Wie und dem Warum.

  • "Wie funktioniert eine Dampfmaschine?"
  • "Warum bewegen sich die weißen Lichtpunkte am Himmel auf diese sonderbare Weise?"
  • "Warum hat sich dieser Mensch in dieser eigenartigen Weise verhalten?"

Gesprächskreis Freitag 04.12.2015 um 10.00 Uhr
Die Aufgaben von Kopf, Herz und Hand


Vortrag Mittwoch 20.01.2016 um 19.00 Uhr
Grenzen der Rationalität

Die Rationalität hat Grenzen, wenn es um die praktische Lebensbewältigung geht. Hierzu gehört unter anderem, dass sich die rationale Methode ausschließlich auf die reale gegenwärtige Welt bezieht. Weiterhin ist das rationale Denken nicht in der Lage, Zielvorstellungen zu entwickeln, Lebensentwürfe zu recht­fertigen oder Lebenssinn zu begründen.

Gesprächskreis Freitag 22.01.2016
Sinn finden und Sinn geben


Vortrag Mittwoch 17.02.2016 um 19.00 Uhr
Glauben und Wissen
Eingeladener Vortrag Prof. Dr. Harald Schöndorf SJ
Hochschule für Philosophie in München

In der Diskussion zwischen Wissenschaft und Religion tritt immer wieder der Gegensatz zwischen Wissen und Glauben behauptet.
Dieser Gegensatz tritt tatsächlich auf, wenn die Wahrheitsansprüche der Korrespondenztheorie im Sinne von "glauben, dass" mit den Wahrheitsansprüchen der Religionen im Sinne von "glauben an" aufeinander treffen. Der Gegensatz löst sich auf, wenn man "glauben, dass" und "glauben an" unterscheidet und berücksichtigt, dass in beiden Fällen jeweils unterschiedliche Wahrheitsbegriffe bedeutsam sind.

Gesprächskreis Freitag 19.02.2016
Geschichten in der Bibel