Buddhismus in der westlichen Welt heute

 

Der Buddhismus hat in den letzten Jahrzehnten in den westlichen Ländern deutlich an Einfluss und Bedeutung gewonnen.

 

Welche Ursachen kann es dafür geben?

 

Das rationalistische, wissenschaftlich orientierte Denken hat einen hohen Lebensstandard und eine beachtliche soziale Sicherheit gebracht. Es kann jedoch sein, dass grundsätzliche, existentielle  Bedürfnisse nach dem Lebenssinn und nach dem emotionalen Geborgensein in einem allumfassenden Ganzen unbefriedigt geblieben sind.

 

Die Glaubensüberzeugungen der christlichen Kirchen sind offensichtlich nicht in ausreichendem Maß in der Lage, diesem Bedürfnis zu entsprechen. Dazu kommt, dass die christlichen Kirchen durch die Form ihrer Organisation für viele den Vorstellungen von einer lebendigen Glaubensgemeinschaft  nicht entgegenkommen.

 

Man kann drei unterschiedliche Reaktionen auf diesen Sachverhalt beobachten:

  • Man wendet sich der buddhistischen Religion ganz zu. Man wird Buddhist.
  • Man kann Elemente des Buddhismus herausgreifen und diese in einer Art persönlichen Religion mit christlichen Überzeugungen verbinden. Es entsteht dann das, was man „Patchwork Religiosität“ nennt.
  • Man praktiziert äußere Formen wie z.B. das Ausüben von Meditation oder den Aufruf zur Achtsamkeit, ohne den weltanschaulichen Unterbau zu übernehmen, aus denen diese Formen hervorgewachsen sind.

Ein kritischer Vergleich zwischen Buddhismus und christlicher Religion verdeutlicht  die Unterschiede und macht die Glaubensüberzeugungen der eigenen Religion bewusst.

Buddhismus und christliche Religion (PDF)

 

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