Gelebte Philosophie
Veranstaltung und Gesprächskreis

Welterklärungsmodelle Teil 1

Die Veranstaltungsreihe „Gelebte" Philosophie" beschäftigt sich mit Fragen, die für die persönliche Lebensführung von Bedeutung sind. Sie besteht aus Vorträgen und einem Gesprächskreis. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Vorträge behandeln in verständlicher Weise wichtige Begriffe und grundlegende Einsichten.

Zusätzlich zu der Vortragreihe gibt es im Gesprächskreis die Möglichkeit, in ausführlicher Weise die im Vortrag dargestellten Gesichtspunkte zu diskutieren. Hierbei sollen besonders persönliche Überzeugungen und Erfahrungen zur Sprache kommen.

Die Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und dem Gesprächskreis finden im Caritas Pirckheimerhaus, Königstraße 64 statt.
Die Termine sind bei den einzelnen Veranstaltungen angegeben.

 

Was können wir wissen?
Was sollen wir tun?
Was dürfen wir hoffen?
(Kant)

Diese drei Fragen beschäftigen sich mit der existentiellen Grundbestimmung des Menschen. Es zeigt sich, dass es eine eng begrenzte Anzahl von Welterklärungsmodellen gibt, die darauf eine Antwort entwickelt haben. Man kann sie unter dem Namen Idealismus, Realismus, Materialismus, Pantheismus und Skepsis zusammenfassen.

In der  Veranstaltungsreihe „Gelebte Philosophie“  werden diese Welterklärungsmodelle im Einzelnen ausführlich vorgestellt und kritisch befragt. Hierbei kommen typische Vertreter der unterschiedlichen Überzeugungen zu Wort.  Es zeigt sich, dass alle diese Welterklärungsmodelle  bereits in der griechischen Philosophie vorgedacht worden sind.

Im kommenden Halbjahr werden die folgenden Themen behandelt:

  • Die Verteidigung der Rationalität
  • Weltanschauungen
  • Idealismus und Platon
  • Realismus und Aristoteles

Im darauffolgenden Halbjahr wird die Reihe mit den folgenden Themen fortgesetzt:

  • Materialismus und Epikur
  • Pantheismus und die Stoa
  • Skepsis und Phyrro

Themen und Termine

Die Verteidigung der Rationalität

Vortrag Mittwoch, den 6. März um 19.00 Uhr
Gesprächskreis Freitag, den 08. März um 10.00 Uhr

Der Mensch ist eine Einheit aus Kopf, Herz und Hand. Der kühle Kopf, das warme Herz, die kundige Hand haben jeweils ihre eigenen Aufgaben zu erfüllen. Wenn es um Welterkenntnis geht, hilft nur der Verstand. Er ist unser einziges Werkzeug.

Literatur: http://www.schmidt-bernd.eu/philosophie/erkenntnistheorie/rationalitaet

 

Weltanschauungen

Vortrag Mittwoch, den 10. April um 19.00 Uhr
Gesprächskreis Freitag, den 12. April um 10.00 Uhr

Die Weltanschauung bietet ein geschlossenes Weltbild. Sie macht allgemeine, grundsätzliche
Aussagen über die folgenden Bereiche:

  • den Aufbau und die Struktur der Welt,
  • die Erkenntnismöglichkeiten
  • die Stellung des Menschen in der Welt

Literatur: http://www.schmidt-bernd.eu/philosophie/philosophieren/philosophari

 

Idealismus

Vortrag Mittwoch, den 15. Mai um 19.00 Uhr
Gesprächskreis Freitag, den 17. Mai um 10.00 Uhr

Der Idealismus betrachtet die Ideen als das eigentlich Wirkliche. Sie sind die Ur- und Musterbilder, die den realen, in der sinnlich-empirischen Welt vorkommenden Gegenständen ihre Form geben.

Literatur: http://de.wikipedia.org/wiki/Idealismus

 

Platon

Vortrag Mittwoch, den 05. Juni um 19.00 Uhr
Gesprächskreis Freitag, den 07. Juni um 10.00 Uhr

Für Platon kann sich Wissen nicht auf die stets wandelbaren Objekte der Sinneserfahrung beziehen, sondern nur auf unkörperlichen, unveränderlichen und ewigen Gegebenheiten der Ideen. Die unsterbliche Seele hat Zugang zur Ideenwelt und damit auch Zugang zur absoluten Wahrheit

Literatur: http://de.wikipedia.org/wiki/Platon


Realismus

Vortrag Mittwoch, den 19. Juni um 19.00 Uhr
Gesprächskreis Freitag, den 21. Juni um 10.00 Uhr

Der Realismus geht davon aus, dass in der Welt bewusstseinsunabhängige Gegebenheiten existieren, die durch den menschlichen Verstand erkannt werden können.

Literatur: http://de.wikipedia.org/wiki/Realismus_(Philosophie)


Aristoteles

Vortrag Mittwoch, den 24. Juli um 19.00 Uhr
Gesprächskreis Freitag, den 26. Juli um 10.00 Uhr

Nach Aristoteles sind die konkreten Einzeldinge wie z.B. ein Mensch real. Ihre Gestalt gewinnen die Einzeldinge durch die in ihnen wirksame Form.

Literatur: http://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles